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Private Krankenversicherung: Achtung Einsteigertarife!

25. September 2014Wer sich für eine Private Krankenversicherung entscheidet, kann zwischen Einsteiger- und Premiumtarifen wählen. Welche Unterschiede gibt es zwischen den unterschiedlichen Tarifen, von der Höhe des Beitrages mal abgesehen?

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Selbständige entscheiden sich häufig für eine Private Krankenversicherung, weil die Beitragszahlungen dafür nicht ganz so hoch sind wie die Beiträge einer gesetzlichen Krankenversicherung. Leider übersehen sie dabei, dass es große Leistungsunterschiede gibt.

Wirklich günstige Privatversicherungsverträge gibt es meistens nur, wenn der Versicherte einen hohen, jährlichen Eigenanteil übernimmt. Kommt es wirklich zu kostenintensiven Behandlungen, bieten die „Billigtarife“ nicht die gewünschte finanzielle Hilfe und der Versicherte bleibt unter Umständen auf dem Rechnungsbetrag sitzen. So eine böse Überraschung bleibt mit leistungsstarken Tarifen erspart.

Dass jeder Mensch hin und wieder krank wird, ist unbestritten. Auch Menschen, die bislang mit einer robusten Gesundheit gesegnet waren, kann es treffen. Da reicht eine dringend notwendige OP schon aus. Einen Teil der Tarifbedingungen beschreiben die Leistungen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Darin wird die Höhe der ärztlichen Aufwendungen mit einem x-fachen Satz geregelt. Die „Billigtarife“ übernehmen die Arztrechnungen meist nur bis zu einem 2,3fachen bis 3,5 fachen Satz. Wird die notwendige OP durch einen Spezialisten durchgeführt, kann die Rechnung schnell mal den 5 bis 7 fachen Satz betragen. Gut, wer sich dann für einen Premiumtarif entschieden hat.

Fehlende Leistungen machen das Einsteigermodell unattraktiv

Einsteigertarife sind nur dann wirklich günstig, wenn ein zum Teil hoher Selbstbehalt akzeptiert wird. Zudem müssen Verbraucher damit rechnen, dass einige Leistungsbausteine fehlen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Kostenübernahme für Implantate oder Inlays beim Zahnarzt
  • Kostenübernahme für die ambulante Psychotherapie
  • Behandlungen durch Heilpraktiker
  • Hilfsmittel wie Prothesen oder Rollstühle
  • Krankengymnastik
  • Logopädie

Versicherte erhalten mit der Privatversicherung zum Einsteigertarif also oftmals eine geringere Absicherung mit Selbstbehalt, als bei einer gesetzlichen Krankenkasse ohne Selbstbehalt.

Das rät der Honorarberater

Gerade wenn Selbständige noch am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen oder sich gerade erst selbständig gemacht haben, kann ein Einsteigertarif bei einer Privaten Krankenversicherung völlig falsch sein. Insbesondere dann, wenn die eigens zu erbringenden Kosten nicht in einer Summe tragbar wären oder wichtige Leistungsbausteine fehlen. In diesen Fällen ist es besser, gesetzlich versichert zu bleiben, auch wenn dadurch monatliche Beiträge zwischen 300,00 Euro und 600,00 Euro fällig sind. Der Versicherungsschutz ist hier deutlich besser und anfallende, medizinische Kosten müssen nicht selbst bis zu einem gewissen Betrag übernommen werden.

Ein unabhängiger Honorarberater analysiert bei Bedarf die individuelle Lebenssituation professionell und kann Verbrauchern bei der Entscheidungsfindung helfen.

 

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