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Die passive Geldanlage

19. Januar 2015Die passiv ausgerichtete Geldanlage wird bei den Verbrauchern zunehmend beliebter, nicht zuletzt, weil der Markt ständig mehr Anlageprodukte in diesem Segment offeriert. Wodurch sich ein passives Investment von einem aktiven unterscheidet, ist das Thema dieses Beitrags.

Wann ist eine Geldanlage wirklich passiv?

Als passiv kann ein Investment bezeichnet werden, das eine breite Diversifikation aufweist und auf einen Index oder eine komplette Anlageklasse verteilt ist. Zur Geldanlage wird ein Portfolio eingerichtet, in dessen Wertpapierkorb nach der einmaligen Ausrichtung nicht mehr eingegriffen wird. Da bei einem als passiv deklarierten Investment weder die zeitaufwändige Auswahl einzelner Wertpapiere noch die permanente Umstellung des Portfolios notwendig sind, ist diese Art der Geldanlage von niedrigen Kosten geprägt. Die kaum erforderliche Betreuung des investierten Kapitals führt dementsprechend oft zu attraktiven Renditen.

Welche Instrumente bieten sich zur passiven Geldanlage an?

Eine kostengünstige Möglichkeit, das Investment passiv zu gestalten, sind börsengehandelte Indexfonds, welche verbreitet als Exchange Traded Funds (ETF) bezeichnet werden. Wenn Anleger mit einem ETF im Deutschen Aktienindex DAX investiert sind, nehmen sie an der Entwicklung aller 30 in diesem Index vertretenen Industriekonzerne teil. Wichtig ist dabei die nicht erforderliche Entscheidung für einzelne Titel, welche für die meisten Anleger mit erheblichem Risiko behaftet wäre.

Die Investition in einen Indexfonds wird auch deshalb als passiv definiert, weil kein Manager in den Aktienkorb eingreift, um mit seinen Aktivitäten besser als der Markt als Ganzes abzuschneiden. Ein Indexfonds muss nur seinen Referenzindex so gut wie möglich nachbilden, Korrekturen seitens der Gewichtung fallen höchstens einmal im Jahr an und werden vom Emittenten durchgeführt.

Eine überzeugende Alternative zu Indexfonds ist die Geldanlage in ganze Assetklassen, die Streuung des Vermögens ist hierbei noch breiter und kommt dem Sicherheitsbedürfnis vieler Anleger entgegen.

Indexfonds werden von umfassenden Sicherheiten begleitet

Passiv Geld anlegen in einem Indexfonds bedeutet für den Anleger, dass sein Kapitaleinsatz von einer Depotbank verwaltet wird und zum Sondervermögen zählt. Damit ist die Geldanlage auch dann sicher, wenn der Fondsausgeber zahlungsunfähig wird.

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