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Aktuelle Artikel von Reiner Braun.

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Keine Emotionen, nur Fakten: Wissenschaftliches Investieren

12. Juli 2015Wissenschaftliches Investieren heißt für Anleger, belegte Fakten statt Emotionen bei der Geldanlage zu nutzen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse den individuellen Meinungen provisionsgesteuerter Bankberater vorzieht, gewinnt letztendlich mit dem Markt, anstatt im Kampf gegen ihn zu verlieren.

Wissenschaftliches Investieren ist noch nicht in der Finanzindustrie angekommen

Obgleich wissenschaftliches Investieren mit vier verschiedenen Ansätzen die Vorteile von breiter Diversifikation unter Beweis stellt, versuchen Fondsmanager und klassische Berater mit einzelnen Titeln, besser als der Markt als Ganzes abzuschneiden. Sie ignorieren die Eigenschaften effizienter Märkte ebenso konsequent wie die Relation von eingegangenem Risiko mit Rendite. Ihre Vorgehensweise führte bislang zu erheblichen Vermögensverlusten bei Anlegern, die eigentlich mit oft begrenzten Mitteln ihre Altersvorsorge auf ein sicheres Fundament stellen wollen.

Die klassischen Ansätze vieler Fondsmanager lieferten in der Vergangenheit nur durchschnittliche Erträge bei hohen Kosten, daher wenden sich zunehmend viele Anleger passiven Investments mit wissenschaftlichen Hintergründen zu.

Vier Theorien schaffen zeitgemäße Sicherheit bei der Geldanlage

Die Grundlage wissenschaftlich geprägter Investments wird seit Jahrzehnten von vier zentralen Themen der modernen Kapitalmarktforschung gebildet:

- Die moderne Portfoliotheorie von Harry Markowitz ermahnt seit 1953 zur breiten Diversifikation, mit welcher gegebene Risiken einfach auseinander gestreut werden können.

- Eugen Fama stellte 1961 mit seiner Effizienzmarkttheorie fest, dass moderne Märkte nicht dauerhaft zu schlagen sind. Die Notierungen bei Wertpapieren werden durch die Reaktion aller Akteure auf aktuelle Finanznachrichten gebildet.

- Das Capital Asset Pricing Model von Sharp, Lintner und Mossin beweist, dass höhere Renditen nur bei vermehrtem Risiko zu erwirtschaften sind.

- Die Ökonomen Fama und French stellten in ihrem Dreifaktorenmodell u.a. fest, dass kleinere Unternehmen (Small Caps) meist bessere Erträge als große Gesellschaften (Blue Chips) anbieten.

Wissenschaftliches Investieren sollte idealerweise von kompetenter Beratung begleitet werden

Anleger sollten die Erkenntnisse der Finanzwissenschaft zusammen mit einem unabhängigen Finanzberater nutzen. Durch die Unabhängigkeit hat ein Berater weder Interessenskonflikte noch Verkaufsdruck und kann sich ausschließlich den individuellen Anforderungen seiner Klienten widmen.

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