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Aktuelle Artikel von Reiner Braun.

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Eine neue Studie des DIW bestätigt eindrucksvoll: Finanzverhalten in der Kindheit geprägt

14. Juli 2015Das Finanzverhalten von Erwachsenen wird bereits in ihrer Kindheit geprägt. Maßgeblich beteiligt sind das Elternhaus und die Schule. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bringt an den Tag, welche Faktoren das Verhalten Erwachsener in finanziellen Angelegenheiten beeinflussen.

Viele Verbraucher in finanziellen Dingen hilflos

Dass zahlreiche Menschen sich kaum in ihren Möglichkeiten bei Geldanlagen oder Krediten auskennen, geht aus vielen Untersuchungen hervor. Die Politik will die Unwissenheit mit einem neuen Wirtschafts-Schulfach eindämmen und das Finanzverhalten durch gezielten Unterricht verbessern. Die DIW-Studie befasst sich mit den Ursachen und ergründet, wer für das Verhalten Erwachsener in Finanzdingen eigentlich verantwortlich ist. Die Initiatoren wissen, dass verstärkte Bildung in Finanzangelegenheiten zu einer Verbesserung des Finanzverhaltens Erwachsener beitragen könnte. Gleichzeitig sind sie sich sicher, dass die Erziehung der Eltern maßgeblich für das spätere Finanzverhalten verantwortlich ist.

Die Eltern prägen das Verhalten ihrer Kinder in finanziellen Dingen

Kinder lernen den Umgang mit Geld vorwiegend im Elternhaus. Sie gehen mit Vater und Mutter einkaufen und erhalten mit dem ersten Taschengeld bereits ein Gefühl für den Wert des Geldes. Es liegt an den Eltern, wie sie damit umgehen. In der Regel neigt der Nachwuchs zum Konsum, Sparsamkeit ist beispielsweise ein Attribut, auf welches die Eltern starken Einfluss haben. Kinder übernehmen die Verhaltensweisen Erwachsener hauptsächlich von den Eltern, ihnen obliegt es, ihrem Nachwuchs verträgliches Finanzverhalten beizubringen. Dabei ist der DIW-Studie folgend, der Bildungshintergrund von Vater und Mutter nicht maßgeblich für das Verhalten der Kinder in finanziellen Angelegenheiten.

Schulbildung fördert das Finanzverhalten nur zweitrangig

Die Schule prägt das finanzielle Verhalten nur wenig, sie fördert vielmehr die Bemühungen im Elternhaus mit begleitenden Maßnahmen. Das Kind erhält in der Schulzeit ein solides Zahlenverständnis und entwickelt je nach Anlagen einen Hang zum Rechnen. Beides erweitert natürlich die finanzielle Bildung und trägt letztendlich zu vorbildlichem Finanzverhalten bei. Aus den Schulen, die bereits das Fach Wirtschaft eingeführt haben, gibt es mittlerweile positive Ergebnisse:

- Jugendliche, die in ihrer Schulzeit ein Wirtschaftsfach hatten, neigen zu 13 Prozent mehr zur Diversifikation.

- Bei Menschen mit qualitativ höherer Schulbildung ist die Neigung zum Streuen der Geldanlage sogar bei 23 Prozent angesiedelt.

Die Studie zeigt jedoch, dass die Wurzeln zu gutem Finanzverhalten bereits in frühester Kindheit gedeihen und von der Erziehung im Elternhaus abhängig sind.

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