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Aktuelle Artikel von Reiner Braun.

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Risikotoleranz, Risikobereitschaft und Risikoprofil: Individuelles Risiko in der Geldanlage

16. Juli 2015Einer Umfrage des Bankenverbands entsprechend scheuen die Deutschen das Risiko. Mehr Risiken bei der Geldanlage einzugehen, kommt für neun von zehn Personen nicht infrage, auch wenn dahinter eine höhere Rendite steht.

Grundsätzlich besteht bei jeder Geldanlage ein Risiko

Bei jedem Anlageprodukt kann der Wert nicht nur steigen, sondern auch fallen. Bestes Beispiel hierfür sind Aktien. Deren Wert wird an den Börsen durch die Gesamtheit der Anleger festgelegt - bei unangenehmen Meldungen können die Notierungen fallen, bei positiven Nachrichten steigen sie.

Ein langer Anlagehorizont kann diese Risiken minimieren. Wer beispielsweise seit Anbeginn im ­MSCI World investiert war, konnte sich bis 2014 über jährliche Zuwächse von 7,4 Prozent freuen. Kurzfristig gab der Index jedoch einige Male enorm nach, deshalb sollten Anleger stets langfristig denken.

Das Zusammenspiel von Rendite und Risiko

Die Finanzwissenschaft hat hinreichend bewiesen, dass für höhere Erträge größere Risiken eingegangen werden müssen. Anhaltspunkte dazu bieten die individuellen Ziele eines jeden Anlegers. Bei jeder kompetenten Finanzberatung wird ein persönliches Risikoprofil erstellt:

- Berufliche und finanzielle Rahmenbedingungen bestimmen, wie viele Risiken ein Anleger tolerieren kann.

- Die persönliche Risiko-Rendite-Einstellung verrät, welche Risiken der Anleger eingehen möchte.

- Die Gesamtbetrachtung ergibt, welches Risikomaß für den Anleger sinnvoll erscheint.

Risikotoleranz

Punkt eins legt fest, welche Verluste ein Anleger aufgrund seiner finanziellen Situation akzeptieren kann. Grundsätzlich gilt hierbei: Wer länger anlegt, kann größere Risiken eingehen. Verbraucher, die mit Aktieninvestments ihre Altersvorsorge aufbauen wollen, sollten einen Anlagehorizont von 20 Jahren oder mehr kalkulieren. Kurzfristige Rückschläge sind jederzeit möglich, langfristig sinkt das Risiko allerdings immer.

Risikobereitschaft

Punkt zwei sollte jeder Marktteilnehmer zusammen mit einem unabhängigen Finanzberater festlegen. Es geht hierbei um das Risiko, welches der Anleger einzugehen bereit ist. Die professionelle Beratung ist von Vorteil, weil die meisten Anleger alleine kaum zur richtigen Einschätzung ihrer Risikobereitschaft fähig sind.

Risikoprofil

Ein unabhängiger Finanzberater ist auch bei Punkt drei ratsam, er kann zusammen mit seinem Mandanten dessen Risikoprofil erstellen. Dieses sagt aus, welches Maß an Risiko ein Anleger angesichts seiner finanziellen Verhältnisse und Ziele eingehen kann und sollte.

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