Blog

Aktuelle Artikel von Reiner Braun.

« Mit ETC (Exchange Traded Commodities) in Gold investieren

Zeitgewichtet Renditeberechnungen

20. September 2015Die Berechnung der zeitgewichteten Rendite sollte für Anleger die bevorzugte Methode zum Messen der Performance bei einer Geldanlage sein. Dies betrifft insbesondere Sparer, welche ihre Depots mit regelmäßigen Einzahlungen anreichern. Der Beitrag beschreibt diesen Ansatz und stellt andere Berechnungsmethoden vor.

Der zeitgewichtete Renditeberechnungsansatz

Die Berechnungsmethode lässt Einzahlungen oder Auszahlungen außen vor und gibt Anlegern zu jedem Portfolio eine objektive Ertragsübersicht innerhalb beliebiger Zeiträume. Da weder Höhe noch Zahlungszeitpunkt diese Art der Renditeberechnung tangieren, ist sie perfekt zum Vergleich von Anlageprodukten und damit verbundenen Strategien aller Arten geeignet. Anleger können die zeitgewichtete Rendite eines einzelnen ETF-Investments direkt mit dem zeitgewichteten Ertrag des gesamten Portfolios vergleichen. Sie nehmen damit die meist angewandte Methode von professionellen Investoren und Kapitalanlagegesellschaften in Anspruch. Die Vorgehensweise der zeitgewichteten Rendite verknüpft mathematisch auf einfachen Renditen basierende Ertragsfaktoren multiplikativ.

Wertgewichtete Renditeberechnung

Anders als bei der zeitgewichteten Methode werden bei der Berechnung der wertgewichteten Rendite alle Zahlungsströme seitens Höhe und Zeitpunkt berücksichtigt. Wenn Anleger in eine Geldanlage investieren, bei der Manager die Ein- und Ausgänge von Portfoliozahlungen steuern, messen sie die Performance bevorzugt über die wertgewichtete Methode. Insbesondere bei geschlossenen Immobilienfonds oder Private Equity Fonds wenden Manager diesen Ansatz bei Markttimingversuchen und zum Messen ihres Erfolgs an. Wenn allerdings kein aktives Markttiming betrieben wird, bietet die wertgewichtete Rendite keinen sinnvollen Wert zum Vergleich der Performance mit anderen Geldanlagen.

Einfache Berechnung der Rendite

Die einfachste Vorgehensweise bei der Renditeberechnung einer Geldanlage setzt Gewinn und Verlust eines Investments in Relation zum eingesetzten Kapital. Die Methode ist anwenderfreundlich und funktioniert exzellent bei Depots ohne Zuflüsse oder Abgänge. Dieser einfache Prozentsatz liefert jedoch in allen anderen Fällen wenig Aufschluss über das letztendliche Portfoliowachstum.

Fazit

Von allen drei Berechnungsmethoden gewährleistet nur die Variante der zeitgewichteten Rendite die Vergleichbarkeit der Performance einer Geldanlage. Detaillierte Fragen zur Renditeberechnung verschiedener Anlagen und/oder Ihres Portfolios beantwortet Ihnen idealerweise ein unabhängiger Finanzberater.

0951 208 77 11

Rufen Sie mich an oder klicken Sie auf meine Kontaktseite

Braun HonorarberatungaufGoogle+ Beraterkodex