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Klimakonferenz: Ohne schmutzige Energien?

26. Oktober 2015Die Klimakonferenz 2015 beginnt in einem Monat in Paris. Schon jetzt ist den Teilnehmern bekannt, dass der globale Energiebedarf weiter ansteigen wird. Dass regenerative Energien langfristig den Mehrverbrauch decken können, wird von konventionellen Erzeugern wie immer verneint.

Die Themen der diesjährigen Klimakonferenz

Auch in diesem Jahr wird die Erderwärmung im Mittelpunkt der Debatten stehen. Im Vorfeld arbeiten die Teilnehmer Strategien zur Bewältigung der Bedrohung aus. Wie in jedem Jahr fordern Greenpeace Aktivisten den sofortigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern und veröffentlichten Ende September eine Roadmap, nach der ab 2050 allein Erneuerbare die globale Energieversorgung sicherstellen.

Gegner der regenerativen Energien bezweifeln den Greenpeace-Ansatz naturgemäß und führen dazu eine voreilige Rechnung an.

Schauplatz kontroverser Diskussionen

Auf der diesjährigen Klimakonferenz werden Befürworter und Kritiker einmal mehr um die Notwendigkeit der Erneuerbaren streiten. Unterschiedlich sind einzig und allein die Strategien, mit denen klimaschädliche Energieträger weiter im Rennen gehalten werden.

In diesem Jahr werden Sonnen- und Windkraft geoutet, weil sie angeblich niemals den Energiebedarf der Weltbevölkerung decken können. Die Gegner der Erneuerbaren nehmen den aktuellen Gesamtenergieverbrauch eines Deutschen und multiplizieren den Wert mit der augenblicklichen Erdbevölkerung.

- Einer Studie entsprechend verbraucht jeder Bundesbürger jährlich 50.000 kWh. Der Wert schließt Heizung, Transport, Strom sowie die Energie zur Herstellung verbrauchter Produkte ein.

- Es ist jedoch eine Augenwischerei, wenn die Befürworter konventioneller Energien den deutschen Bedarf sofort auf alle 7 Milliarden Erdenbürger und 60 Terawatt hochrechnen. Und dann während der Klimakonferenz süffisant lächelnd verkünden: Mit Erneuerbaren allein funktioniert das nicht.

- Richtig ist: Die Schwellenländer werden ihren Energiebedarf nur langsam steigern und während dessen bietet die Forschung schon wieder völlig neue Möglichkeiten, auch bei der Gewinnung von erneuerbaren Energien.

Die Klimakonferenz steht unter ungünstigen Vorzeichen

Einige Teilnehmer werden den Bau von 2.000 neuen Atomreaktoren fordern, andere wollen die Laufzeiten von Braunkohlekraftwerken verlängern, obwohl diese erwiesenermaßen klimagefährdend sind. Insgesamt aber sollen die Erneuerbaren auf der Klimakonferenz als unzureichend hingestellt werden. Dazu bedienen sich die Gegner wieder einmal den Verbrauchern, die sich hin und wieder an dem monotonen Erscheinungsbild von Windparks oder Solaranlagen stören.

Auf der diesjährigen Klimakonferenz wäre jedoch eine Art von Willkommenskultur wesentlich angebrachter. Im Gegensatz zur Flüchtlingsfrage könnten wir bei der langfristigen Umstellung auf Erneuerbare zu Recht behaupten: Wir schaffen das schon!

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