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Aktuelle Artikel von Reiner Braun.

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Der Index ist von Fondsmanagern kaum zu schlagen

28. Oktober 2015Eine Analyse zeigt, dass Fondsmanager oft ihr Geld nicht wert sind, weil sie zunehmend häufig hinter ihrem Index zurückbleiben. Selbst Affen agieren an der Börse erfolgreicher als die Manager aktiver Fonds, Anleger könnten eigentlich auf sie verzichten.

Hohe Gebühren für vergleichsweise wenig Leistung

Anleger verlassen sich auf Fondsmanager, weil sie sich von ihnen lukrativere Erträge erhoffen. Eine aktuelle Studie der Ratingagentur Standard&Poor's straft diese Ansicht Lügen und beweist, dass sogar Affen mehr Talent beim Anlegen mitbringen.

Entscheidend ist der falsche Ansatz, mit dem das Fondsmanagement den Anlegern zu besseren Renditen verhelfen möchte . Jeder Manager will seinen Index deutlich übertreffen und damit Mehrwert für seine Kundschaft generieren. In der Praxis gelingt dies jedoch nur einer winzigen Minderheit, wobei meist der Zufall hilft.

Die Studie stellt eine erschreckende Bilanz heraus

In allen Anlageuniversen bleiben Fondsmanager hinter ihrem Index zurück, und bei langem Anlagehorizont wird der negative Anteil größer. In Deutschland fallen die Werte vergleichsweise günstiger aus:

- Auf Jahressicht versagen 64 Prozent aller Manager.

- Der Wert steigt bei fünf Jahren auf 74 Prozent.

- Wer seinem Fondsmanager über zehn Jahre lang treu bleibt, riskiert eine Enttäuschung zu 83 Prozent.

Zum Vergleich: In amerikanische Aktien investierende Manager scheitern bei einem Jahr zu 84 Prozent an ihrem Index, über zehn Jahre versagen gar 98 Prozent.

Es geht um enorme Summen

Allein in diesem Jahr investierten die deutschen Anleger 55 Milliarden in aktiv gemanagte Fonds und bezahlen bei einer durchschnittlichen Verwaltungsgebühr von 1.5 Prozent gut 800 Millionen Euro für das Management. Die Ausgaben könnten sie sich sparen, denn renommierte Finanzforscher halten den klassischen Fondsmanager mittlerweile für überflüssig.

Die Effizienzmarkthypothese von Eugene Fama

Der US-amerikanische Professor und Nobelpreisträger Fama hat bereits in den 70ern mit seiner These zu effizienten Märkten festgestellt, dass Börsenkurse von allen Marktteilnehmern aufgrund gleichzeitig verfügbarer Informationen bewegt werden. Demnach sind einzelne Fondsmanager niemals klüger als der Markt und können ihren Index nicht mit Stock-Picking übertreffen.

Die moderne Geldanlage sollte daher mit bestmöglich diversifizierten und kostengünstigen Indexfonds gestaltet werden. Diese Fonds bilden ihren Index ohne einen teuren Fondsmanager ab und erwirtschaften zudem attraktive Renditen.

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