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Aktuelle Artikel von Reiner Braun.

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So verändert die Digitalisierung die Arbeitswelt

2. März 2016

Wenn von der Digitalisierung der Arbeitswelt die Rede ist, bedeutet das, dass Internet, Produktion und Informationstechnologie immer stärker Hand in Hand gehen. Sowohl die Maschinen, aber auch die Lager oder die Logistik wachsen immer mehr zusammen. Sie kommunizieren verstärkt miteinander und arbeiten überwiegend selbständig. Computer und Programme, wie beispielsweise die Buchhaltungssoftware von Lexware, erleichtern Menschen mehr und mehr Arbeitsprozesse. Die Digitalisierung führt also zu einer massiven Veränderung der Arbeitswelt, die sowohl Chancen in sich birgt, durch deren Begleiteffekte jedoch auch die Bedenken in der Bevölkerung wachsen. Der Wandel des Arbeitsmarktes

Innerhalb der letzten Jahre sind durch die Digitalisierung der Arbeitswelt etwa 1,5 Millionen neue Jobs entstanden, deren Bandbreite mittlerweile kaum noch zu überblicken ist. Bedingt durch die Digitalisierung wandeln sich Branchen, Sektoren sowie Arbeits- und Gütermärkte. Einige Branchen, wie IT-Dienstleister und die Software-Industrie gewinnen massiv an Bedeutung, während andere an Ansehen verlieren oder sich mit gewaltigen Veränderungsprozessen konfrontiert sehen.

Immer seltener werden deshalb auch körperlich anstrengende Arbeiten in der Produktion, da mehr und mehr solcher Aufgaben von Maschinen und Robotern übernommen werden. Man geht davon aus, dass viele Berufe innerhalb der nächsten zehn bis 20 Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit automatisiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass davon betroffene Arbeitsplätze gefährdet sind, sondern dass sie sich zunehmend verändern werden. Die Jobs werden anspruchsvoller und vor allem Fachkräfte aus dem IT-Bereich sowie Spezialisten mit Programmierkenntnissen werden dann gefragter denn je sein. Außerdem treten durch neue Technologien immer auch neue Arbeitsplätze hinzu.

 

Ausblick auf die zukünftige Entwicklung

Bereits jetzt werden ganze Geschäftsprozesse durch die Digitalisierung unterstützt. In der Zukunft wird das noch viel stärker der Fall sein. Mitarbeiter werden dann von jedem Ort der Welt aus einfachen Zugriff auf Informationen haben. Darüber hinaus wird ihnen eine größere Verantwortung übertragen. Sie planen, steuern und bedienen ganze Produktionsprozesse, anstatt einfach nur ausführenden Tätigkeiten nachzukommen. Schätzungen von Experten zufolge werden im Jahr 2030 allein auf dem europäischen Markt etwa 50 Millionen Fachkräfte fehlen – insbesondere im IT-Bereich. Aus diesem Grund werden sich Unternehmen zukünftig am ehesten dort ansiedeln, wo sie geeignete und qualifizierte Mitarbeiter finden. Vor allem die Entwicklungs- und Schwellenländer bieten ein sehr hohes Fachkräftepotenzial.

 

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