Blog

Aktuelle Artikel von Reiner Braun.

« Einsichten in die Volatilität des Januar 2016

Privileg der Aktien: Dividenden

8. März 2016Obgleich der Aktienmarkt seit Jahresbeginn äußerst unruhig erscheint, sind Anleger gut beraten, ihre Wertpapiere zu halten. Dividenden in rekordverdächtiger Höhe werden demnächst und überwiegend bei deutschen Konzernen zur Ausschüttung kommen.

Aktien - die Alternative zu Minirenditen und niedrigen Zinsen

Wer sich aus Bankeinlagen sowie Festverzinslichen zurückzog und Aktien erwarb, brauchte 2016 bisher starke Nerven, um die Volatilität zu überstehen. Einmal mehr sind langfristig denkende und eher unerschrockene Aktionäre im Vorteil, ihnen stehen als Lohn der Angst vergleichsweise hohe D i v i d e n d e n ins Haus. Gerade die deutschen Konzerne wollen besonders stark am Gewinn beteiligen.

Die Dividendenfavoriten

Mit mehr als 38 Milliarden Euro schütten deutsche Firmen 2016 drei Prozent mehr an Dividenden aus als im Vorjahr und auch mehr als jemals zuvor. Aus der ersten Liga sind hierbei insbesondere zu erwähnen:

- Deutsche Telekom.

- Bayer.

- Commerzbank.

- Henkel.

- Daimler Benz.

Daneben überraschen auch Unternehmen aus der zweiten oder dritten Börsenreihe mit stärkeren Gewinnbeteiligungen. Die bei 37 Prozent liegende Ausschüttungsquote zeigt, dass die Dividende von jedem ausschüttenden Unternehmen real erwirtschaftet wurde.

Konzerne profitieren von günstigen Rahmenbedingungen

Einerseits wird die Exporttätigkeit von einer niedrig notierenden Gemeinschaftswährung beflügelt, andererseits wird der unternehmerische Kapitaldienst durch historisch niedrige Zinsen erleichtert. Zudem trägt vor allem die solide Binnennachfrage zu steigenden Umsätzen bei. Darüber hinaus stehen vergleichsweise hohen Gewinnen schwächere Investitionsabsichten gegenüber. Der daraus entstehende höhere Cashflow gibt Spielraum für weitere Dividendenerhöhungen.

Spitzenreiter aus der Versicherungsbranche

Die Münchener Rückversicherung schüttet dieses Jahr 8.75 Euro pro Aktie aus, auch die Allianz plant eine Erhöhung der Gewinnbeteiligung auf 7.30 Euro. Aus Expertensicht hat die Assekuranz eingesehen, dass regelmäßige Dividenden wichtige Anhaltspunkte sind, aus denen Anleger auf stabilen Geschäftsbetrieb schließen können. Wer in Dividenden-Aktien investiert, kann über Ausschüttungen eine Zusatzrendite von etwa 3.5 Prozent per anno generieren.

Unternehmen, die wenig oder gar nichts ausschütten

Dazu zählen die von der Energiewende geschädigten großen Versorger, bei denen sind, wenn überhaupt, nur geringe Ausschüttungen zu erwarten. Die Deutsche Bank zahlt in naher Zukunft auch keinerlei Gewinnbeteiligungen aus. Wer in nachhaltig arbeitende Unternehmen mit tragfähigen Geschäftsmodellen investieren möchte, sollte unbedingt einen Blick in die Dividenden-Historie werfen oder einen unabhängigen Finanzberater zu Rate ziehen.

0951 208 77 11

Rufen Sie mich an oder klicken Sie auf meine Kontaktseite

Braun HonorarberatungaufGoogle+ Beraterkodex