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Risikolebensversicherung

9. Januar 2018Ein Produkt für alle? Nein! Risikolebensversicherung ist nicht gleich Risikolebensversicherung. Zu vielfältig ist das Leben. Je nach Lebenssituation gibt es den passenden Versicherungsschutz. Ein kleiner Überblick.

Für nicht verheiratete Paare/Lebenspartnerschaften ist die sog. „Über Kreuz Versicherung“ eine sinnvolle Lösung. Bei dieser Variante wird ein Partner „Versicherungsnehmer“ und der andere Partner „versicherte Person“. Damit wird im Todesfall der versicherten Person keine Erbschaftssteuer für den Versicherungsnehmer fällig.

Für Menschen, die einen Kredit absichern möchten, wäre eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme empfehlenswert. Mit den Jahren sinkt die Kreditsumme durch geleistete Tilgungsraten und somit auch die benötigte Absicherungssumme im Todesfall.

Familien, in denen beide Partner berufstätig sind, können eine verbundene Risikolebensversicherung abschließen. Vorteil: die Beiträge sind günstiger, als wenn zwei einzelne Verträge abgeschlossen werden. Nachteil: die Todesfallsumme wird nur einmal ausbezahlt.

Die am häufigsten gewählte Variante ist die mit einer konstanten Versicherungssumme. Der Hauptverdiener einer Familie beispielsweise sichert seine Hinterbliebenen mit dieser Variante ab. Faustregel für die „passende“ Versicherungssumme: 3-5fache Jahres-Netto-Einkommen.

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