Covid-19 hat die Welt auf den Kopf gestellt

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Aus aktuellem Anlass möchte ich heute darüber informieren, wie wichtig der Einschluss von Impfschäden in eine Unfallversicherung sein könnte.

Kleiner Pieks – große Wirkung?

 

Ein Teil der Bevölkerung wartet sehnsüchtig auf das versprochene Impfangebot der Bundesregierung, um baldmöglichst ein „normales“ Leben nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Denn aus heutiger Sicht scheint nur die Impfung der einzige Ausweg aus der Corona-Krise zu sein.

Die Impfbereitschaft unter den Bundesbürgern liegt laut dem „Covid-19 Snapshot Monitoring“ der Universität Erfurt bei gerade mal 57% und die Skepsis vieler Menschen ist groß, auch wegen möglicher Impfschäden. Manche Menschen haben Angst vor eventuellen Nebenwirkungen und stellen sich Fragen:

  • Wie groß ist die Gefahr eines Impfschadens?
  • Gibt es Langzeitfolgen?
  • Wer haftet für Impfschäden?
  • Wer kommt für mögliche Impfschäden auf?

Ob Bundesländer, behandelnde Ärzte oder pharmazeutische Unternehmer die Haftung übernehmen, bleibt abzuwarten. Selbst wenn die Haftungsfrage geklärt ist, können Deckungslücken finanzieller Art für Betroffene entstehen.

Private Unfallversicherungen können Schutz bei „Impfschäden“ bieten, wenn Impfschäden einem Unfallereignis gleichgestellt werden. Das ist beileibe nicht bei jeder Unfallversicherung gegeben. Dabei ist besonders darauf zu achten, was in den Versicherungsbedingungen steht. Rechtsverbindlich sind ausschließlich die Versicherungsbedingungen der jeweiligen Unfallversicherung.

Ältere Unfallversicherungen bieten in der Regel keinen Schutz vor Impfschäden. Dieser Schutz wurde in den letzten Jahren von einigen wenigen Unfallversicherungen erst in die Versicherungsbedingungen aufgenommen.

Wer Interesse hat, Impfschäden über seine Unfallversicherung zu versichern, der sollte seine Versicherungsbedingungen prüfen bzw. prüfen lassen.