Deutsche verschenken: Aktien für die Altersvorsorge

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Deutsche Verbraucher verschenken bares Geld, weil sie angesichts der niedrigen Zinsen auf Aktien beim Aufbau der Altersvorsorge verzichten. Mit den klassischen Instrumenten fällt jede für den Lebensabend angedachte Summe aufgrund historisch niedriger Zinserträge dürftig aus.

Warum Aktien für die Altersvorsorge alternativlos sind

Erst vor Kurzem hat die EZB den Leitzins auf null festgelegt. Für Sparer bedeutet dies, dass mit Fest- oder Tagesgeldkonten nur noch Erträge im Rahmen der Inflation zu erwirtschaften sind. Es kann jedoch noch schlimmer kommen, denn Banken bezahlen bereits jetzt Strafgebühren, wenn sie ihre Liquidität bei der Zentralbank parken. Der positive Effekt der Zinseszinsen tritt bei Niedrigzinsen kaum in Erscheinung, also wird mit traditionellen Bankeinlagen günstigstenfalls Vermögen in seinem Ausgangswert erhalten, aber nicht kontinuierlich aufgebaut.

Um einen gleichwertigen Effekt wie den des Zinseszinses zu generieren, müssen sich Anleger endlich für Aktieninvestments entscheiden. Dies scheiterte bislang oft an einem Vorurteil.

Börsen sind keine Orte der Geldvernichtung

Leider hat sich der falsche Eindruck in den Köpfen der Verbraucher festgesetzt, und dies hat gerade jetzt für die Altersvorsorge fatale Folgen. Aktien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten als renditestarke Investments erwiesen, die trotzt aller Krisen wesentlich stärker als Anleihen oder Bankeinlagen rentieren. Wer beispielsweise vor vier Jahrzehnten in den sehr vorbildlich diversifizierten Weltindex MSCI investierte, kann sich seit 40 Jahren über Jahreserträge von etwa sieben Prozent freuen. Das beweist, dass Kapitalmärkte gerade langfristig als verlässliche Partner der Anleger fungieren.

Aktien auch in der Zukunft perfekt zur Altersvorsorge geeignet

Die Weltwirtschaft wächst nach den Berechnungen des mittlerweile verstorbenen Historikers Angus Maddison seit über 2.000 Jahren. Seit etwa 200 Jahren hat sich das Wirtschaftswachstum zudem erheblich beschleunigt und liegt bei durchschnittlich zwei Prozent per anno.

Dieses steigende Wachstum resultiert in anwachsenden Unternehmensgewinnen und die treiben Aktien zu ständig neuen Rekordnotierungen. Das bedeutet, dass Anleger ihre Altersvorsorge idealerweise mit Wertpapieren aufbauen sollten, denn es gibt langfristig keinen Grund für wirtschaftlichen Stillstand. Gleichwohl sind Aktienanleger gut beraten, sich einem möglichst unabhängigen Finanzberater anzuvertrauen. Der kennt die politischen Rahmenbedingungen ebenso wie die neuesten Konjunkturdaten und baut ein Mandantenportfolio konsequent nach den Faktoren Risikobereitschaft, Lebenssituation sowie Anlageziel auf.