Die Jagdsaison hat wieder begonnen

Hinlänglich bekannt dürfte die steigende Notwendigkeit einer privaten und betrieblichen Altersvorsorge sein, um im Rentenalter den Lebensstandard halten zu können. Heerscharen von Vertriebsmannschaften, Versicherungsvertretern, Bankangestellten und Vermittler jeder Art sorgen seit vielen Jahren dafür, dass rund 90 Millionen Altersvorsorgeverträge in den Ordnern der Bundesbürger abgeheftet sind.

Impulse für den millionenfachen Verkauf setzt in aller Regelmäßigkeit die Politik. Nutznießer durch die Abschaffung der steuerfreien Auszahlung von Lebens- und Rentenversicherungen, die Einführung von „Riester“ und „Rürup“ oder aktuell zum Jahreswechsel 2020/2021 der Wegfall des Solidaritätszuschlags, sind vor allem die Verkäufer von Altersvorsorgeprodukten und die Versicherungsgesellschaften.

Der Soli-Wegfall wird, wie vor Jahren die „Zulagen“ bei Riester, von den Vermittlern als  d a s  Verkaufsargument genutzt, um Produkte wie geschnitten Brot zu verkaufen. Im Rückblick kann Riester als Dauerpatient statt als der erhoffte Dauerbrenner bezeichnet werden. Als Grund sind die hohen Produktkosten zu nennen. Und nun bahnt sich der nächste Schlussverkauf an.                                                                           

Kunden können sich schon mal auf ein massives Bewerben von Produkten mit so oder ähnlich klingender Verkaufsmasche einstellen:

  • Sinnvolle Versicherung statt Konsum
  • Tue Gutes und sprich darüber: kennen Sie schon den „Nulltarif“?
  • Ohne finanziellen Mehraufwand mehr Rente oder Kapital zu Rentenbeginn
  • Kennen Sie die neue Familienvorsorge zum „Nulltarif“?
  • Kennen Sie die neue Kindervorsorge zum „Nulltarif“?
  • Kennen Sie die „Solirente“ für Ehepartner?
  • Kennen Sie die Erhöhung der betrieblichen Altersvorsorge zum „Nulltarif“?
  • ….

Die Notwendigkeit der Vorsorge bleibt, nicht aber die teilweise horrenden Kosten für Vertrieb und Verwaltung in den Vorsorgeprodukten.

                   „Konzepte statt Produkte. Beraten statt verkaufen.“  

                                                                                Reiner Braun

 

Den meisten Kunden fehlt jemand, der konzeptionell die gesamte Finanz- und Vorsorgesituation analysiert. Im Gesamtkonzept bieten kostengünstige „Netto-Produkte“ frei von Provisionen oder eine Investmentstrategie auf Honorarbasis eine deutlich rentablere Alternative.