Kostentransparenz

Depotcheck Finanzberatung

Anleger schauen verstärkt auf die Kosten ihrer Anlagen. Und das aus gutem Grund. Längst ist Anlegern klar geworden, welch negative Auswirkungen hohe Produktkosten auf die Rendite ihrer Anlage haben. Jeder gezahlte Euro für die Kosten geht zu Lasten der Rendite.

Für viele Anleger unbemerkt, versteckten in der Vergangenheit die meisten Produktanbieter die Kosten für Management, Verwaltung und Vertrieb im Kleingedruckten. Durch die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II müssen die Kosten ausgewiesen werden. Für private Anleger einerseits erfreulich, andererseits schwer verständlich.

Anleger erhalten von ihren Depotbanken ab 2019 erstmals Ex-post-Kostenausweise. Darin wird in Euro und Cent ausgewiesen, welche Kosten für die Fonds im vergangenen Jahr angefallen sind.

ETFs sind in den letzten Monaten und Jahren aufgrund niedriger Produktkosten in den Focus der Privatanleger geraten. Doch angesichts des wachsenden Angebots an ETFs suchen Anleger immer häufiger Orientierungshilfe.

Die Deutsche Börse hat aktuell im Xetra-Segment rund 1.400 ETFs gelistet. Für Privatanleger ein schwieriges Unterfangen, dort die passenden Anlagen für ihre individuelle Anlagestrategie zu finden.

Unabhängige Finanzberatung, frei von Verkaufsinteressen, kann als Zweit-Meinung eine wertvolle Hilfestellung sein, die sich auszahlt.