Von wegen sicher…

Altersvorsorge Finanzberatung

Als Norbert Blüm 1986 verkündete „denn eins ist sicher: Die Rente." war das für die auf Sicherheit bedachten deutschen Bürger eine Bestätigung und Beruhigung zugleich.

Vielen heute noch ein wohl bekanntes Bild:

Im Wahlkampf 1986 bewaffnete sich der im Arbeitskittel bekleidete Arbeitsminister Norbert Blüm mit einem Schrubber, stellte sich auf eine Leiter und kleisterte die Litfaßsäule mit dem Plakat „denn eins ist sicher: Die Rente“ zu.

 

„denn eins ist sicher: die Rente“

 

Doch heute wissen wir, dass der vollmundige Spruch wahltaktischer Natur war und 1986 niemand die Ereignisse der Folgejahre voraussehen konnte. Auch Norbert Blüm nicht.

 

Die Renten der DDR-Bürger wurden ab den 90er Jahren angehoben und mitfinanziert, obwohl die Arbeitnehmer zuvor deutlich weniger in die Rentenkasse eingezahlt hatten.

Hinzu kamen die steigende Arbeitslosigkeit und die längere Lebenserwartung.

Alles Gründe für ein immer weiter absinkendes Rentenniveau.  

 

Das Rentenniveau wird aus heutiger Sicht ohne weitere Rentenreform bis 2045 auf 43 Prozent sinken und der Beitrag auf 23 Prozent steigen. Aktuell liegt der Beitragssatz bei 18,6 Prozent.

 

Nicht nur die NULL-ZINSEN auf Sparguthaben, sondern auch die Ungewissheit über die Höhe der gesetzlichen Rente sollten die Bürger wachrütteln, die immer noch mit großer Abneigung dem Aktiensparen gegenüberstehen.

Aktienfonds bzw. Aktien-ETFs sind heute alternativlos.

 

Unabhängige Finanzberatung, frei von Verkaufsinteressen, kann als Zweit-Meinung eine wertvolle Hilfestellung sein, die sich auszahlt.

Ziele statt Produkte!